10 wirkungsvolle OffPage-SEO-Maßnahmen.

Nachdem im Beitrag Mit OnPage-SEO das Ranking verbessern. die Maßnahmen zur OnPage-Optimierung eingehend beschrieben wurden, geht es in diesem Artikel um die Suchmaschinenoptimierung außerhalb der eigenen Internetpräsenz.

Es geht (fast) nur um das eine.

Während wir bei der OnPage-Optimierung die eigene Website hinsichtlich der Aspekte Technik, Usability, Struktur und Content optimieren, geht es bei OffPage-SEO vor allem um die Backlink-Generierung. Denn nach wie vor gelten Verlinkungen zum eigene Online-Auftritt, die auf anderen Internetseiten oder in sozialen Medien gesetzt werden als ein wichtiger Ranking-Faktor für Suchmaschinen. Warum? Ganz einfach: Google betrachtet Verlinkungen als eine Art Empfehlung. Und je größer die Linkpopularität ist, also je mehr externe Internetseiten auf Ihre Webpräsenz verlinken, desto besser ist das für das eigene Suchmaschinen-Ranking.

Doch eine möglichst hohe Platzierung in den SERPs ist nicht das einzige Ziel der OffPage-Optimierung. So zielt diese Online-Marketing-Maßnahme ebenso auf eine Erhöhung des Besucherstroms auf der eigenen Website, den Aufbau einer positiven Online-Reputation oder die Gewinnung potentieller Neukunden ab.

Klasse statt Masse.

„Qualität vor Quantität“ oder auch „Klasse statt Masse“ sind Sprüche, die bei der OffPage-Suchmaschinenoptimierung wie die Faust aufs Auge passen. Denn nicht jeder Backlink ist auch eine „gute Empfehlung“. Hier achtet Google z. B. ganz genau drauf, wer der Empfehlende ist. Betreiben Sie also einen Mode-Blog und Zalando verweist auf Sie, können Sie sicher sein, dass sich dieser Verweis positiver auf Ihr eigenes Ranking in den Suchmaschinen auswirkt, als würde ein Heimwerker-Portal auf Ihren Blog verlinken. Sie sehen also, dass einer von vielen Ranking-Faktoren ganz klar die Relevanz ist.

Was Sie OffPage tun können.

Anbei erhalten Sie eine Übersicht über verschiedene OffPage-SEO-Maßnahmen:

OffPage-SEO-Maßnahmen

Maßnahmen zur OffPage-Optimierung.

Content

  • Content ist King. Leiten wir nicht alle gerne einzigartigen und vor allem relevanten Content an unsere Freunde weiter? Wer empfiehlt denn schon eine Internetseite, die kaum lebt und nichts spannendes zu erzählen hat?
    Blog-Betreiber sollten also regelmäßig abwechslungsreichen Content bereitstellen. Auch Firmen, deren Website-Inhalte nicht regelmäßig aktualisiert werden oder sehr reduziert sind, können zusätzlich einen unternehmensbezogenen Blog betreiben, um auf diese Weise Content zu kreiieren, Leser für sich zu gewinnen und um auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen. Das Setzen von Links zu Ihrem Online-Auftritt ist natürlich mehr als gewünscht.

Social Media

  • Es darf auch sozial sein. Suchmaschinen lieben Social Media. Also ab geht’s auf Twitter, Facebook, Pinterest & Co. Legen Sie ein Unternehmensprofil an, knüpfen Sie Kontakte, retweeten Sie für Ihre Branche relevante Inhalte anderer Unternehmen oder Personen, führen Sie Diskussionen, bauen Sie eine Beziehung zu Ihrer Community auf und streuen Sie hin und wieder, also in Maßen, Links zu Ihrer Webpräsenz.

Gastbeiträge

  • Schreiben Sie für andere und werden Sie Gastautor: Schreiben Sie spezifische Artikel für andere Portale, auf die sich auch Ihre Zielgruppe bewegt. So gibt es nicht nur einen für die Suchmaschinen relevanten Backlink, sondern Sie machen mit Fachkompetenz auch auf sich aufmerksam. Leser werden neugierig und besuchen Ihre Webpräsenz. Die Visits nehmen also zu.

Kommentare

  • Geben Sie Ihren Senf dazu. Besuchen Sie relevante Blogs, mischen Sie sich unters Volk, kommentieren Sie Blogbeiträge fachkompetent und machen Sie so auf sich aufmerksam.

Webkataloge

  • Website-Verzeichnissen spielen nach heutiger SEO-Sicht keine große Rolle mehr, aber für einen kleinen Push am Anfang sicherlich eine lohnenswerte Angelegenheit. Sie sollten hier unbedingt darauf achten, dass es ein thematisch passendes Verzeichnis ist.

Online-PR

  • Setzen Sie ruhig auf Online-PR, melden Sie Ihr Unternehmen in diversen Presseportalen an und steuern Sie dort in regelmäßigen Intervallen Pressemitteilungen bzw. News zu Ihrer Firma aus. Den Versand Ihrer Pressemeldungen können Sie auch einer PR-Agentur überlassen. Denn so gelangen Ihre PMs direkt in den Posteingängen von Gatekeepern.

Interviews

  • Sie kennen Blogger, Unternehmen oder Personen, die Sie gerne bzgl. eines für Ihre Zielgruppe interessanten Themas interviewen möchten? Dann machen Sie das ruhig! Viele freuen sich über solche Anfragen. Und wenn Sie das Interview erstmal auf Ihrer Internetseite eingebunden haben, bedankt sich der Interview-Partner meist sogar mit einem kostenfreien, netten Verweis auf dem eigenen Webauftritt.

Aktuelle Meldungen

  • Seien Sie am Puls der Zeit. Haben Sie die Möglichkeit, über aktuelle Meldungen aus Ihrer Branche zu berichten? Dann nutzen Sie die Chance und gehören Sie zu den ersten, die einen Artikel darüber verfassen und den Usern zur Verfügung stellt.

Downloads

  • Ob E-Books, Whitepaper, Infografiken oder Videos – User freuen sich jederzeit über kostenfreie Materialen. Also stellen Sie diese gratis zum Download bereit und gewinnen Sie auf diese Weise den einen oder anderen Backlink.

Linkbait

  • Ködern Sie andere User, Ihrer Website möglichst viele Backlinks zu spendieren. Hier bietet das sogenannte Linkbaiting bzw. Clickbaiting verschiedene Vorgehensweisen, die sich teilweise unter dem Punkt „Downloads“ widerspiegeln. Neben dem Anieten interessanter Whitepaper oder Infografiken, können Sie Umfragen starten, über exklusive Meldungen aus Ihrer Branche berichten, Podcasts bereitstellen oder auch Humor zeigen, indem Sie beispielsweise lustige Memes veröffentlichen.

Backlinkaufbau. Aber bitte natürlich!

Bei allen OffPage-Maßnahmen sollten Sie allerdings stets auf einen natürlichen Backlinkaufbau achten. Denn Google bemerkt, wenn eine Website innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl von Verlinkungen erhält. Steuern Sie also beispielsweise nur in Maßen Verlinkungen zu Ihrer Website über Ihre Social-Media-Profile aus, versenden Sie nur dann Pressemitteilungen, wenn Sie auch was zu sagen haben oder veröffentlichen Sie nicht täglich unzählige Blogbeiträge, weil Sie denken, es muss so sein.



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